Marderabwehr & -bekämpfung
Marder vertreiben, Zugänge sichern, Schäden vorbeugen – dauerhaft.

Ihr Schädlingsbekämpfer und Kammerjäger vor Ort in Calw – schnell, diskret und fachgerecht, auch in den Ortsteilen.
Calw liegt eingeschnitten im Nagoldtal, mit dunklen Fichtenhängen, die von beiden Seiten bis dicht an die Häuser reichen, und einer Fachwerkaltstadt, wie man sie im Schwarzwald selten so geschlossen findet. Beide Merkmale bestimmen unsere Arbeit hier: viel Wald bedeutet viele Dachbodenbewohner, viel altes Holz bedeutet Holzwurm.
Marder und Siebenschläfer sind unsere häufigsten Anrufe – sie kommen über Traufe und Unterdach in die großen, alten Dachstühle, und weil beide geschützt sind, ist Vergrämung mit anschließendem Verschluss der einzige Weg, der dauerhaft trägt. In den Fachwerkhäusern am Marktplatz und in den engen Gassen finden wir Holzwurm in Balken und Dielen sowie Mäuse, die über gemeinsame Kellermauern wandern. An den Giebeln entstehen im Sommer Wespen- und gelegentlich Hornissennester. In Hirsau, Stammheim und Wimberg, wo die Bebauung an Wiesen und Wald grenzt, kommen im Herbst Feldmäuse dazu. Bei denkmalgeschützter Substanz gehen wir betont zurückhaltend vor.
Die dicht bewaldeten Hänge des Nagoldtals reichen in Calw bis an die Bebauung: Marder und Siebenschläfer gelangen über Traufe und Unterdach in die großen alten Dachstühle und sind der häufigste Einsatzgrund. In der geschlossenen Fachwerkaltstadt tritt Holzwurm in Balken und Dielen auf, Mäuse wandern über gemeinsame Kellermauern von Haus zu Haus, und an den Giebeln entstehen im Sommer Wespen- sowie gelegentlich Hornissennester. In Hirsau, Stammheim und Wimberg, wo die Bebauung an Wiesen und Waldränder stößt, wandern im Herbst Feldmäuse in Keller und Nebengebäude ein.
Wir sind u. a. aktiv in: Altstadt · Hirsau · Stammheim · Wimberg · Heumaden · Altburg
Ausfluglöcher im Gebälk sind in einem alten Fachwerkhaus noch keine Diagnose – viele stammen von Käfern, die längst ausgeflogen sind.
Die Käfer schlüpfen zwischen Mai und August. Dann liegt frisches, grießiges Bohrmehl als helles Häufchen genau unter einem Ausflugloch; alte Löcher sind dunkel und ohne frisches Mehl. Ein sauberer Boden im Januar ist deshalb keine Entwarnung. Und nicht alles, was im Fachwerk rieselt, ist Bohrmehl: Aus der Fuge zwischen Balken und Gefach kommt meist Lehm oder Putz. Gewissheit bringt dunkles Papier unter der Stelle – liegt im Sommer nach zwei, drei Wochen helles Mehl darauf, frisst da noch etwas.
Behandelt wird gezielt das befallene Bauteil, etwa ein Dielenfeld, nicht vorsorglich das ganze Haus. Im Dachstuhl ist Heißluft meist die schonende Wahl: Das Holz wird im Kern längere Zeit auf deutlich über 55 Grad gehalten, und es bleibt kein Mittel zurück. Bemalte Balken prüfen wir vorher, denn nicht jede Farbfassung verträgt Wärme. Bei einem Kulturdenkmal wird das Verfahren mit der Denkmalbehörde abgestimmt, bevor jemand anfängt.
Kein Holzschutzmittel aus dem Baumarkt: Es erreicht die Larven tief im Holz nicht und kann alte Anstriche angreifen. Nichts abschleifen, keine Dielen ausbauen. Und bevor Sie saugen, fotografieren Sie Löcher und Bohrmehl mit einem Zollstock daneben. Daran erkenne ich oft schon, welcher Käfer dahintersteckt.
Poltert es nachts über der Decke, ist es hier meist einer von beiden. Und welcher es ist, bestimmt den Kalender. Einen Siebenschläfer sperren wir nur im Spätsommer bis Frühherbst aus, wenn die Jungen selbstständig sind und der Winterschlaf noch nicht begonnen hat. Beim Steinmarder bleiben die Einstiege von März bis August offen, weil Junge im Nest sein können; danach wird bis in den Februar in einem Zug vergrämt, gereinigt und verschlossen. Wer im November einen vermeintlichen Marder aussperrt, sperrt womöglich einen schlafenden Siebenschläfer ein.
Ein großer alter Dachstuhl hat dabei selten nur einen Einstieg: jede offene Sparrenlücke an der Traufe, dazu Ortgang und Gauben. In der geschlossenen Altstadt führt der Weg oft übers Nachbardach, an Hanghäusern liegt die Traufe bergseitig manchmal kaum über dem Gelände. Zerknülltes Zeitungspapier in jeder verdächtigen Öffnung zeigt über ein paar Nächte, welche Wege noch benutzt werden. Verschlossen wird alles auf einmal.
Woran Sie die beiden unterscheiden:
Hoch oben im Giebel rate ich meist zum Abwarten; im Spätherbst stirbt das Volk ohnehin ab. Weg muss es bei einer Allergie im Haushalt, wenn der Flugbetrieb Haustür, Fenster oder Terrasse kreuzt oder Tiere durch Ritzen ins Zimmer finden. In den engen Gassen der Altstadt führt er auch mal am Fenster gegenüber vorbei – dann reden die Nachbarn mit. Ein Hornissennest wird allenfalls umgesiedelt, und nur mit Ausnahmegenehmigung der unteren Naturschutzbehörde. Steckt das Volk tief in der Fachwerkwand, ist Abwarten oft besser als ein geöffnetes Gefach.
Ein leeres Nest wird nicht wieder bezogen: Nur junge Königinnen überleben den Winter, einzeln in Ritzen oder morschem Holz, und jede baut im Frühjahr neu. Der Hohlraum, in dem es hing, bleibt aber so geeignet wie vorher. Deshalb gehört die Einflugstelle im Winter zu, wenn sicher nichts mehr fliegt:
Hornissen sind besonders geschützt, und auch Wespennester dürfen nicht ohne vernünftigen Grund zerstört werden. Allgemeine Orientierung, keine Rechtsberatung.
Marder vertreiben, Zugänge sichern, Schäden vorbeugen – dauerhaft.
Geschützt, laut und erstaunlich hartnäckig – wir sperren ihn schonend aus.
Erst prüfen, ob überhaupt noch etwas frisst. Dann gezielt behandeln.
Mäuse nachhaltig loswerden – nicht nur vertreiben, sondern fernhalten.
Wespennester sicher entfernen oder umsiedeln – schnell und artenschutzkonform.
Hornissen sind geschützt. Wir siedeln um, statt zu vernichten.
Ja, und dort besonders behutsam. Wir arbeiten zerstörungsfrei, wählen Verfahren, die Putz, Holz und Farbfassungen nicht angreifen, und stimmen bauliche Verschlüsse gegen Marder oder Siebenschläfer so ab, dass sie von außen kaum sichtbar sind. Wo eine Abstimmung mit der Denkmalbehörde nötig ist, sagen wir Ihnen das vorher.
Nicht unbedingt. In den großen, verwinkelten Dachstühlen der Fachwerkaltstadt legt ein einzelnes Tier weite Wege zurück und nutzt mehrere Schlafplätze — das klingt schnell nach einer ganzen Gesellschaft. Aussagekräftiger als der Lärm sind die Spuren: Wo liegt Kot, wo sind Schleifspuren, wo ist Dämmung bewegt worden. Danach lässt sich abschätzen, ob es ein Tier ist, eine Mutter mit Jungen oder tatsächlich mehrere. Der Unterschied ist wichtig, weil bei Jungtieren im Quartier nicht verschlossen werden darf.
Entscheidend ist, ob der Befall noch aktiv ist und welche Bauteile betroffen sind. Frisches, helles Bohrmehl und scharfkantige Ausfluglöcher sprechen für aktiven Holzwurm. Bei nicht tragenden Teilen genügt meist eine Behandlung; sind tragende Balken stark geschädigt, gehört ein Zimmerer dazu. Wir sagen Ihnen klar, was vorliegt, statt vorschnell zu behandeln.
Kostenlose Ersteinschätzung am Telefon. Diskreter Einsatz direkt vor Ort in Calw – auf Wunsch noch heute.