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Zecken

Zeckenbekämpfung im Außenbereich in Tuttlingen & Umgebung

Den Zeckendruck spürbar senken – realistisch, nicht mit Wunderversprechen.

Richtpreis: individuelles Angebot

Schädlingsbekämpfer behandelt den Übergang von Rasen zu Hecke mit einer Drucksprühe gegen Zecken

Zecken sitzen nicht auf Bäumen, sie warten in der niedrigen Vegetation: hohes Gras, Laubschichten, Übergänge zwischen Rasen und Hecke. Genau diese Saumzonen sind es, die bei Familien mit kleinen Kindern oder Hunden das Problem machen. Baden-Württemberg gilt weitgehend als FSME-Risikogebiet, und dazu kommt Borreliose – deshalb nehmen wir das Thema ernst.

Was ich vorher immer sage: Einen Garten dauerhaft zeckenfrei zu machen, geht nicht. Wer das verspricht, verkauft Ihnen etwas. Was geht, ist den Zeckendruck in der Saison deutlich zu senken – über gezielte Behandlung der Saumbereiche und, mindestens genauso wichtig, über die richtige Gestaltung der Fläche. Schädlingsschutz24 macht das in Tuttlingen und der ganzen Region für Privatgärten, Kindergärten, Ferienanlagen und Firmengelände.

Typische Anzeichen für Zecken

  • Wiederholte Zeckenfunde an Kindern oder Haustieren nach dem Aufenthalt im eigenen Garten
  • Hohe Gras- und Krautsäume, Laubschichten und Reisighaufen im Grundstück
  • Übergangsbereiche zwischen Rasen, Hecke und Waldrand
  • Regelmäßiger Wildwechsel: Rehe, Igel, Mäuse oder Füchse auf dem Grundstück
  • Schattige, feuchte Bereiche, die kaum abtrocknen
  • Besonders viele Funde zwischen Frühjahr und Frühherbst

Warum schnelles Handeln wichtig ist

Zecken können beim Blutsaugen Krankheitserreger übertragen; in unserer Region sind vor allem die Borreliose und die FSME relevant. Große Teile Baden-Württembergs sind vom Robert Koch-Institut als FSME-Risikogebiet ausgewiesen. Gegen FSME gibt es eine Impfung, gegen Borreliose nicht – hier hilft nur, Stiche zu vermeiden und die Zecke früh zu entfernen. Für Haustiere kommen weitere Erreger hinzu. Das praktische Risiko im Alltag ist damit weniger dramatisch als oft dargestellt, aber es steigt deutlich, wenn Kinder täglich in einem stark besiedelten Garten spielen. Genau da lohnt sich eine Behandlung.

So gehen wir vor

  1. 1

    Fläche beurteilen

    Wir gehen das Grundstück ab und markieren die tatsächlichen Zeckenzonen – meist Saumbereiche, Laubecken und schattige Streifen, nicht die offene Rasenfläche.

  2. 2

    Gezielte Behandlung der Saumzonen

    Behandelt wird punktuell dort, wo die Tiere sitzen, nicht flächendeckend über den ganzen Garten. Das ist wirksamer und schont Nützlinge und Bodenleben.

  3. 3

    Lebensraum entziehen

    Wir zeigen Ihnen, was baulich und gärtnerisch hilft: Säume kurz halten, Laub entfernen, Trockenzonen schaffen, Mäusen und Igeln keine Nistplätze direkt am Spielbereich bieten.

  4. 4

    Saisonale Wiederholung

    Eine Behandlung wirkt für einen Teil der Saison. Wir stimmen mit Ihnen ab, ob eine zweite Runde im Spätsommer sinnvoll ist.

So beugen Sie vor

  • Rasen und Krautsäume kurz halten, besonders rund um Spielbereiche
  • Laub, Reisig und Schnittgut zeitnah entfernen statt am Rand liegen zu lassen
  • Zwischen Spielfläche und Hecke oder Waldrand einen trockenen Streifen anlegen
  • Vogel- und Igelfutterstellen nicht direkt neben den Spielbereich setzen
  • Haustiere mit tierärztlich empfohlenem Zeckenschutz versorgen
  • Nach dem Aufenthalt im Grün Körper und Kleidung absuchen – das bleibt die wirksamste Maßnahme
FAQ

Häufige Fragen zur Zeckenbekämpfung im Außenbereich

Kann man einen Garten wirklich zeckenfrei machen?

Dauerhaft nicht. Zecken werden von Wildtieren, Vögeln und Nagern immer wieder eingetragen. Realistisch ist eine deutliche Reduktion für die laufende Saison – und die merkt man im Alltag sehr wohl.

Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Behandlung?

Im Frühjahr, wenn die Zecken aktiv werden, aber die Population noch nicht ihren Höhepunkt erreicht hat. Bei starkem Druck ist eine zweite Behandlung im Spätsommer sinnvoll.

Ist die Behandlung für Kinder, Haustiere und Bienen unbedenklich?

Wir behandeln punktuell in Saumzonen, nicht auf Blühflächen, und geben Ihnen eine klare Wiederbetretungszeit vor. Blühende Bereiche sparen wir aus, um Bestäuber nicht zu belasten.

Was tue ich bei einem Zeckenstich?

Die Zecke möglichst früh und vollständig mit einer Pinzette oder Zeckenkarte nah an der Haut entfernen, nicht quetschen und nichts draufträufeln. Die Stelle beobachten und bei Rötung oder Krankheitszeichen zum Arzt. Das ist ein Praxishinweis, keine medizinische Beratung.

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